»Wir […] sehen Nachwuchsförderung als Chance, unsere Zukunft und die unserer Standorte zu sichern und zu gestalten.«
TRIMET Aluminium SE: Seit Anfang an wird ausgebildet
Seit der Gründung der TRIMET Aluminium SE im Jahr 1985 ist das Thema Ausbildung nicht mehr wegzudenken und stark im Unternehmen verankert. Heute werden vier verschiedene Ausbildungsberufe angeboten: Industriekaufleute, Industriemechaniker, Maschinen- und Anlagenführer sowie Elektroniker für Betriebstechnik. Ausgebildet wird für den eigenen Bedarf: „Wir möchten alle Auszubildenden, die wir einstellen, auch übernehmen und sehen Nachwuchsförderung als Chance, unsere Zukunft und die unserer Standorte zu sichern und zu gestalten“, sagt Natascha Tetzner, Leitung Personalmanagement bei TRIMET Aluminium SE.
Wie werden Nachwuchskräfte gefördert?
TRIMET legt in der Ausbildung großen Wert auf Teamgeist, praktische Erfahrung und persönliche Entwicklung. Alle Berufe starten gemeinsam mit der Einführungswoche „Fit für die Ausbildung“, in der sich technische und kaufmännische Auszubildende kennenlernen, über Sicherheitsvorschriften informiert werden und erste Einblicke in den Betrieb bekommen. Wenn Unterstützung gebraucht wird, etwa bei der Prüfungsvorbereitung, bietet das Unternehmen Nachhilfeunterricht und individuelle Hilfestellungen an. Neben fachlichen Kompetenzen fördert das Unternehmen auch die persönliche Entwicklung seiner Auszubildenden. In Workshops wie „Meine erste eigene Wohnung“ geht es um Themen wie Miete, Versicherungen und finanzielle Verantwortung. „Uns ist wichtig, dass unsere Auszubildenden nicht nur im Beruf, sondern auch im Leben gut zurechtkommen“, so Natascha Tetzner.

Wer erste Einblicke in einen Beruf gewinnen möchte, hat bei TRIMET mehrere Möglichkeiten: Neben einer betrieblichen Einstiegsqualifizierung mit IHK-Zertifikat, empfiehlt das Unternehmen auch ein Praktikum zur Orientierung. „So entsteht ein erster Eindruck auf beiden Seiten und man merkt schnell, ob der Beruf die richtige Wahl ist“, erklärt sie. „Das hilft, spätere Abbrüche zu vermeiden und nimmt die Aufregung vor dem ersten Tag.“

Dass dieses Engagement Wirkung zeigt, zeigt sich regelmäßig bei unserer IHK-Bestenehrung: Immer wieder gehören Auszubildende zu den Jahrgangsbesten. „Es ist jedes Mal schön zu sehen, wenn unsere Azubis für ihre Leistung ausgezeichnet werden“, sagt Natascha Tetzner. „Diese Erfolge zeigen, dass sich Einsatz und Zusammenhalt lohnen.“
»Diese Erfolge zeigen, dass sich Einsatz und Zusammenhalt lohnen.«
„Route 66“
Mit der Initiative „Route 66“ setzte TRIMET 2015 ein starkes Zeichen für gelebte Integration. Ziel war es, 66 geflüchteten Menschen eine berufliche Perspektive zu eröffnen und ihnen den Einstieg in die Arbeitswelt zu ermöglichen. Dafür schuf das Unternehmen neue Strukturen, darunter Einstiegsqualifizierungen mit begleitendem Sprach- und Fachunterricht. In diesem Jahr wurde das Ziel erreicht: 56 Absolventinnen und Absolventen haben ihre Ausbildung erfolgreich abgeschlossen und sind heute Fachkräfte im Betrieb, 14 weitere befinden sich noch in der Ausbildung.
Für die Ausbilderinnen und Ausbilder war das Projekt eine wertvolle Erfahrung. „Am Anfang war die Verständigung schwierig, aber daraus ist ein starkes Miteinander und gegenseitiges Lernen entstanden“, erzählt Natascha Tetzner. „Zu sehen, wie sich die Menschen entwickeln und ihren Weg gehen, ist für uns jedes Mal ein schönes Gefühl.“
Heute ist das Projekt ein fester Bestandteil der Ausbildungsarbeit und ein Beispiel dafür, wie Vielfalt und Teamgeist im Unternehmen gelebt werden


