Ein Mann hält eine Präsentation.

Beitragsbild: OWT/Tom Thone

Region

Transformation mit Mut, Ideen und Zukunft

Das 13. Oberhausener Wirtschaftsforum zeigt: Wandel kann gelingen.

#TRANSFORMER – Wie Unternehmen den Wandel schaffen

Mut, Kreativität und Aufbruchsstimmung prägten das 13. Oberhausener Wirtschaftsforum, das in der Elektrozentrale des LVR-Industriemuseums Oberhausen stattfand. Unter dem Motto „#TRANSFORMER – Wie Unternehmen den Wandel schaffen“ diskutierten rund 170 Unternehmerinnen, Unternehmer und Entscheidungsträgerinnen aus Wirtschaft, Wissenschaft und Stadtgesellschaft über Chancen und Strategien wirtschaftlicher Transformation. Veranstalter waren die OWT Oberhausener Wirtschafts- und Tourismusförderung GmbH und der BPC Business Partner Club.

Ein Mann im Anzug hält ein Mikrophon und redet.© OWT/Tom Thone
Thorsten Berg, Oberbürgermeister von Oberhausen

Oberbürgermeister Thorsten Berg: „Echter Wille zur Gestaltung“

Zur Eröffnung begrüßte Oberbürgermeister Thorsten Berg, an seinem vierten Tag im Amt, die Gäste und betonte die Bedeutung von Veränderungsbereitschaft: „Wir müssen unsere Chancen nutzen mit echtem Willen zur Gestaltung.“ Eine starke Wirtschaft sei die Grundlage einer erfolgreichen Stadt. Er sprach über Modernisierung der Verwaltung, effizientere Abläufe und die mögliche Senkung der Gewerbesteuer.

KI als Werkzeug für alle – nicht nur für Expertinnen und Experten

Hans Piechatzek, Geschäftsführer der Digitalagentur move:elevator, machte in seiner Keynote deutlich, dass künstliche Intelligenz längst Alltag ist: „KI darf kein Expertenthema bleiben. Wir müssen sie so selbstverständlich nutzbar machen wie WLAN oder den Fahrstuhl.“ Angst lähme, Respekt sei angemessen. „KI wird Unternehmen nicht ersetzen. Aber Unternehmen, die KI nutzen, werden diejenigen ersetzen, die es nicht tun werden.“

Megatrends als Kompass für Zukunftsfähigkeit

Prof. Dr. Stefan Tewes, CEO der Future Business Group und Professor an der FOM, zeigte, wie Unternehmen Megatrends wie Digitalisierung, Nachhaltigkeit und neue Arbeitswelten strategisch nutzen können: „Zukunftskompetenz bedeutet, Veränderung

als Dauerzustand zu akzeptieren und aktiv zu gestalten.“ Oberhausen könne zeigen, „wie Transformation gelingt – lokal verankert und global vernetzt.“

Von der Erdbeere zum Erlebnis – Robert Dahl begeistert mit Mut zur Idee

Robert Dahl, Gründer der Karls Erlebnis-Dörfer, erzählte, wie aus einem Erdbeerhof eine der bekanntesten Erlebnismarken Deutschlands wurde. „Werdet niemals erwachsen“, lautete sein Erfolgsrezept. Zum Abschluss verkündete er den Eröffnungstermin für Karls Erdbeerdorf in der Neuen Mitte: „Am 15. Juli wollen wir die Türen öffnen.“

Ein Forum des Austauschs und der Inspiration

Beim anschließenden Networking tauschten sich die Teilnehmenden offen und praxisnah aus – von Industrie über Mittelstand bis zu Start-ups. Dr. Andreas Henseler, Geschäftsführer der OWT und Moderator, zog ein positives Fazit:

„Das Wirtschaftsforum hat gezeigt, dass Transformation kein Schlagwort ist, sondern in Oberhausen und der Region gelebt wird.“

Lara Böckelmann

Verfasst von:
Lara Böckelmann

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