Gebäude der Sparkasse Essen
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Sparkasse Essen: Vielfalt und Verantwortung von Anfang an

Die Sparkasse Essen zeigt, wie moderne Ausbildung gelingt: Jedes Jahr starten rund 40 junge Menschen in ihre berufliche Zukunft. Projekte wie der gemeinsame Spielplatzbau stärken Zusammenhalt und Verantwortungsbewusstsein.

Ausbildung bei der Sparkasse Essen

Die Sparkasse Essen bildet seit vielen Jahren junge Menschen für den eigenen Bedarf aus. Angefangen mit der Ausbildung zur Bankkauffrau und zum Bankkaufmann werden seit einigen Jahren auch Immobilienkaufleute und – in Kooperation mit dem Tochterunternehmen S-ProFinanz – Kaufleute für Versicherung und Finanzen ausgebildet. Rund 40 Auszubildende starten jedes Jahr ihre Ausbildung im Unternehmen. Dabei ist das Ziel stets klar: „Wir stellen so viele Menschen ein, wie wir planmäßig auch übernehmen können“, sagt Ausbildungsleiter Christoph Höing. „Uns geht es darum, junge Menschen langfristig an unser Haus zu binden.“ Personalleiter der Sparkasse Essen und Vorsitzender des Berufsbildungsausschusses unserer IHK Martin Unterschemmann ergänzt: „Wir wollen, dass die Azubis von Anfang an als Team zusammenarbeiten und idealerweise ihre gesamte Karriere bei uns bleiben.“ Beide haben einst selbst ihre Ausbildung bei der Sparkasse Essen gemacht.

Besonders gefreut hat sie, dass dieses Jahr zwei Auszubildende bei unserer IHK-Bestenehrung vertreten waren. „Die Auszeichnung unserer beiden Auszubildenden bei der Bestenehrung der IHK freut uns sehr. Es ist schön, junge Menschen auf ihrem Weg ins Berufsleben zu begleiten und zu sehen, wie sie sich entwickeln“, so Martin Unterschemmann und Christoph Höing.

Auch Schülerinnen und Schüler sind herzlich willkommen. Jedes Jahr absolvieren bis zu 120 junge Menschen ein Schülerbetriebspraktikum im Unternehmen und einige von ihnen entscheiden sich anschließend für eine Ausbildung bei der Sparkasse Essen.

Gemeinsam etwas Bleibendes schaffen

Seit 2004 gibt es das Spielplatzbau-Projekt, das ein fester Bestandteil der Ausbildung ist. Eine Woche lang bauen die Auszubildenden unter professioneller Anleitung einen Spielplatz. Am Ende der Bauwoche prüft der TÜV die Sicherheit des Spielplatzes, bevor er offiziell genutzt wird. Bei dem Projekt geht es nicht darum, jungen Menschen handwerkliche Fähigkeiten zu vermitteln, ganz im Gegenteil sogar: „Es soll den Auszubildenden zeigen, wie wichtig Zusammenarbeit, Kommunikation und gegenseitige Unterstützung sind“, so Höing. „Unsere Auszubildenden lernen, Verantwortung zu übernehmen und gemeinsam Lösungen für komplexe Herausforderungen zu finden. Am Ende steht nicht nur ein fertiger Spielplatz, sondern auch das Gefühl, gemeinsam etwas Bleibendes geschaffen zu haben.“

Foto vom Spielplatzbau-Projekt.

Vielfältige Einblicke während der Ausbildung

Während der Ausbildung lernen die Azubis verschiedene Filialen und Abteilungen der Sparkasse Essen, darunter die Kreditabteilung, Immobilien, Wertpapiere und Rechnungswesen, kennen. Für das dritte Ausbildungslehrjahr wurde in diesem Jahr das erste Mal ein Konzept entwickelt, das Auszubildende durch die besonderen Bereiche – Baufinanzierungsabteilung, Firmenkundenbereich und Private Banking – führt.

Der Weg zur Ausbildung

Bewerben für eine Ausbildung kann man sich online über die Homepage der Sparkasse Essen. Bereits am nächsten Arbeitstag erhalten Bewerberinnen und Bewerber eine Rückmeldung. Im besten Fall folgt darauf ein 45-minütiger Online-Test. „Viele gehen davon aus, dass der Test vor allem Mathematik abfragt, weil die Mathenote als besonders wichtig gilt. Das stimmt so aber nicht“, erklärt Höing. „Natürlich spielen logisches Denken und Rechnen eine Rolle, im Mittelpunkt steht jedoch die Persönlichkeit. Der Test enthält Fragen, die helfen sollen, die Arbeitsweise und Einstellungen zu bestimmten Situationen besser einzuschätzen.“ Die Auswertung erfolgt innerhalb eines Tages, sodass die Verantwortlichen schnell über das Ergebnis informiert

sind. Wer den Test bestanden hat, wird zu einem WebEx-Interview eingeladen. Daran nehmen, neben der Bewerberin oder dem Bewerber, eine Ausbilderin oder Ausbilder aus der Ausbildungsabteilung, eine Praxisausbilderin oder ein Praxisausbilder sowie eine Vertretung des Personalrats oder der Jugendvertretung teil. Im Gespräch geht es unter anderem um persönliche Stärken und die Motivation, diesen Beruf auszuüben. Anschließend beraten sich die Beobachtenden und treffen eine Entscheidung. „Vom Eingang der Bewerbung bis zum unterschriebenen Ausbildungsvertrag können so gerade einmal zwei Wochen vergehen“, sagt Höing.

Weitere Informationen

Weitere Informationen zum Unternehmen finden Sie hier.

Lara Böckelmann

Verfasst von:
Lara Böckelmann

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