Eine Frau und ein Mann stehen in einem Büro und lächeln in die Kamera.

Beitragsbild: IHK zu Essen/Christian Hövelmann

Unternehmen

PETE Technologies GmbH überzeugt mit innovativer KI-gestützter Prozessanalyse

Die PETE Technologies GmbH aus Essen-Kettwig entwickelt KI-gestützte Softwarelösungen für die Analyse und Optimierung komplexer IT-Prozesse.

KI-gestützte Lösungen für komplexe IT-Strukturen

Die PETE Technologies GmbH aus Essen-Kettwig entwickelt KI-gestützte Softwarelösungen für die Analyse und Optimierung komplexer IT-Prozesse.

Gegründet wurde das Start-up 2020 und firmierte zunächst unter dem Namen „Process Squad GmbH“ mit Fokus auf Beratung im IT-Service-Management. Durch verschiedene Kundenprojekte entstand nach einiger Zeit die Idee, viele bislang manuelle Analysen mithilfe von künstlicher Intelligenz zu automatisieren. Daraus entwickelte das Team den digitalen Assistenten „PETE“. Mit der stärkeren Ausrichtung auf die eigene Softwarelösung erfolgte die Umbenennung zur PETE Technologies GmbH.

Eine Frau sitzt auf einem Stuhl und zeigt einem Mann etwas auf einem Bildschirm. Der Mann steht hinter ihr.© IHK zu Essen/Christian Hövelmann
Gründerin Petra Heine-Brach und Gründer Hendrik Ceh
Ein Mann sitzt an einem Schreibtisch und bedient ein Notebook.© IHK zu Essen/Christian Hövelmann

Datenbasierte Prozessanalyse mit „PETE“

Der KI-gestützte Assistent „PETE“ analysiert IT-Service-Daten und zeigt Optimierungspotenziale auf. Im Unterschied zu klassischen Analyse-Tools arbeitet „PETE“ überwiegend chatbasiert. Nutzerinnen und Nutzer können dem digitalen Assistenten Fragen zu ihren Prozessen stellen und erhalten Antworten und Handlungsempfehlungen. Zusätzlich visualisiert „PETE“ die Ergebnisse mithilfe von Dashboards und grafischen Auswertungen. „Gerade in großen Unternehmen entstehen zahlreiche IT-Service-Tickets, die zwischen Teams oder Dienstleistern weitergeleitet werden. Dadurch verlängern sich Bearbeitungszeiten und Prozesse werden unnötig kompliziert. Mit ‚PETE‘ möchten wir komplexe Datenanalysen zugänglicher machen und Unternehmen konkrete Ansätze zur Prozessoptimierung liefern“, sagt Hendrik Ceh.

Niedrigschwelliger Einstieg mit „PIA“

Seit März 2026 ergänzt die KI-gestützte Assistentin „PIA“ das Angebot des Essener Unternehmens. „Mit ‚PIA‘ möchten wir Unternehmen einen einfacheren Einstieg in datenbasierte Prozessanalysen ermöglichen“, erklärt Hendrik Ceh. „PETE“ wird dauerhaft als Software-as-a-Service eingesetzt. „PIA“ dient hingegen als Vorstufe und niedrigschwelliger Einstieg in die datenbasierte Prozessoptimierung.

Auszeichnungen für innovative Technologie

Besonders stolz sind Petra Heine-Brach und Hendrik Ceh auf die Auszeichnungen, die sie in den vergangenen Jahren erhalten haben. Dazu zählen unter anderem der Gewinn des „Service Globe Awards“ sowie das „Best of Technology Excellence“-Zertifikat der WirtschaftsWoche. Auch die Nominierung für den MUT-Gründerpreis bleibt den beiden besonders in Erinnerung. Als eines der wenigen IT-Unternehmen unter den Teilnehmerinnen und Teilnehmern präsentierte das junge Unternehmen seine KI-basierte Softwarelösung vor Publikum, Jury und anderen Gründerinnen und Gründern. Für das Start-up war die Teilnahme eine wichtige Möglichkeit, ihre Idee sichtbarer zu machen.

„Solche Auszeichnungen sind für uns eine große Anerkennung. Gerade weil wir in einem sehr speziellen Themenfeld arbeiten, freut es uns, wenn unsere Arbeit wahrgenommen wird und Menschen verstehen, welchen Mehrwert unsere Technologie bieten kann“, so Petra Heine-Brach. Besonders für das Team seien solche Momente wichtig. Die heutigen Mitarbeiter haben als Werkstudenten bei PETE Technologies angefangen und teilweise die Entwicklung des Unternehmens von Beginn an mit begleitet. „Die Auszeichnungen zeigen unserem Team, dass die tägliche Arbeit, die hinter der Entwicklung von ‚PETE‘ und ‚PIA‘ steckt, gesehen wird“, ergänzt Hendrik Ceh.

Mit klaren Zielen in die Zukunft

„Auch in Zukunft ist es unser Ziel, KI im IT-Service-Management weiter voranzubringen und noch mehr Unternehmen von den Möglichkeiten datenbasierter Prozessanalysen zu überzeugen“, sagt Petra Heine-Brach. Zudem bleibt die Verbundenheit zum Standort ein wichtiges Thema. „Wir arbeiten mit internationalen Kunden zusammen. Bislang haben wir aber noch keinen Kunden aus Essen. Das würden wir in Zukunft gerne ändern“, so Hendrik Ceh.

Zwei Männer sitzen in einem Büro auf einem Sofa und bedienen ein Notebook. © IHK zu Essen/Christian Hövelmann

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Lara Böckelmann

Verfasst von:
Lara Böckelmann

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