Wie geht es weiter mit dem Wirtschaftsstandort Mülheim? Diese Frage stand im Mittelpunkt unseres OB-Talks im RWW Aquatorium. Gemeinsam mit dem Unternehmerverband Mülheimer Wirtschaft hatten wir alle OB-Kandidierenden eingeladen, um ihre Pläne und Ideen für die Zukunft der Stadt zu diskutieren. Rund 80 Gäste aus Unternehmen und Institutionen nutzten die Gelegenheit, sich ein eigenes Bild zu machen.
Dialog auf Augenhöhe
Zwei Stunden lang ging es um Themen, die die Mülheimer Wirtschaft bewegen: Altschulden, Fachkräftemangel, Bürokratieabbau und die Attraktivität des Standorts. Christian Kleff vom Unternehmerverband führte als Moderator durch den Abend und sorgte für einen lebendigen Austausch.
Unser Präsident Gerd Kleemeyer und Hanns-Peter Windfeder, Vorstandsvorsitzender des Unternehmerverbandes, betonten die Bedeutung dieses Formats: Wir wollen Politik und Wirtschaft in einen konstruktiven Dialog bringen – und unseren Unternehmen die Möglichkeit geben, die Kandidierenden und ihre wirtschaftspolitischen Vorstellungen direkt kennenzulernen.
Wirtschaft braucht klare Prioritäten
Eine starke und gesunde Wirtschaft ist die Basis für die Zukunft Mülheims – darin waren sich alle einig. Hanns-Peter Windfeder machte deutlich, dass auch nach den Kommunalwahlen Handlungsbedarf besteht: Verwaltung und Politik müssen der
Entwicklung des Wirtschaftsstandorts oberste Priorität einräumen. Wir werben deshalb intensiv bei den OB-Kandidierenden dafür, wirtschaftliche Themen konsequent mitzudenken und nach der Wahl in klare, verbindliche Vereinbarungen zu überführen.
Wir schauen genau hin
Kommunalpolitik wirkt direkt auf Unternehmen, Arbeitsplätze und Investitionen – darum gilt für uns: Wirtschaft wird vor Ort gemacht. Wir setzen uns dafür ein, dass sich im Rathaus und im Stadtrat ein noch stärkeres Bewusstsein für die Themen und Bedarfe der regionalen Wirtschaft entwickelt. Auch nach den Kommunalwahlen werden wir den Dialog fortführen und genau beobachten, welchen Weg der Wirtschaftsstandort Mülheim einschlägt.


