BRYGHT GmbH
Soziale Netzwerke sind aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken. Sie dienen als Kommunikationsraum und Informationsquelle für unterschiedlichste Interessen. Nutzerinnen und Nutzer posten, reagieren und kommentieren – häufig jedoch ohne, dass daraus dauerhafte Verbindungen entstehen. Hinzu kommt, dass Algorithmen bestimmen, welche Inhalte wir sehen.
An dieser Stelle setzt das Start-up BRYGHT an: „Unser Ziel ist es, Austausch verbindlicher zu machen, Menschen mit gemeinsamen Interessen zusammenzubringen und Communities zu stärken“, erklärt Co-Founder Til Wiesenberg.
»Wir wollen wieder mehr Menschlichkeit in digitale Gemeinschaften bringen.«
Von der Idee zur Community-Plattform
Gegründet wurde die BRYGHT GmbH 2024 von den Brüdern Til und Jonas Wiesenberg sowie ihrem langjährigen Freund Maximilian Knöfel. Die Idee entstand, als ein Familienmitglied der Brüder in ein Pflegeheim kam und deutlich wurde, wie schnell soziale Kontakte im Alltag verloren gehen können. „In dieser Situation haben wir gemerkt, wie wenig Austausch oft stattfindet“, sagt Til Wiesenberg.
Zunächst entwickelten die drei eine Plattform, die sich gezielt an ältere Zielgruppen richtete und den Austausch erleichtern sollte. Während der Corona-Pandemie zeigte sich jedoch, dass Einsamkeit kein generationenspezifisches Phänomen ist, sondern es jeden treffen kann. Daraufhin wurde die Idee weitergedacht und eine Plattform entwickelt, die sich an alle Zielgruppen richtet, den Aufbau von Communities ermöglicht und Creatorinnen und Creator dabei unterstützt, über Communities, Kurse, Coachings und Events Einnahmen zu erzielen. „Wir wollen wieder mehr Menschlichkeit in digitale Gemeinschaften bringen“, so Til Wiesenberg.
Schrittweiser Aufbau der Plattform
Der Start der Plattform brachte die Aufgabe mit sich, sowohl Creatorinnen und Creator als auch Nutzerinnen und Nutzer gleichermaßen zu gewinnen. Da beide Seiten voneinander abhängen, setzte das Team bewusst auf einen schrittweisen Aufbau.
Persönlicher und direkter Austausch
„Während der Kontakt bei vielen Plattformen über anonyme Supportseiten läuft, setzen wir auf den direkten Austausch mit Creatorinnen und Creatorn“, erklärt Til Wiesenberg. „Transparenz und persönliche Ansprechbarkeit sind für uns besonders wichtig. Bei Fragen oder Anregungen kümmern wir uns direkt darum und geben unser Bestes, Lösungen zeitnah umzusetzen“, ergänzt Jonas Wiesenberg.
Ein Blick in die Zukunft
Künftig soll es neben der Internetseite auch eine App geben, die eine flexiblere Nutzung ermöglicht. Darüber hinaus ist ein schrittweiser internationaler Ausbau der Plattform geplant, um langfristig auch Nutzerinnen und Nutzer außerhalb Europas zu erreichen. Die grundlegende Idee bleibt gleich: Über die Plattform finden Menschen passende Communities und können sich austauschen. Gleichzeitig erhalten Creatorinnen und Creator die Möglichkeit, ihrer Leidenschaft nachzugehen und eigene Inhalte zu entwickeln.
Das junge Unternehmen ergänzt damit bestehende Formen digitaler Vernetzung um einen gemeinschaftsorientierten Ansatz. Im Mittelpunkt steht der Austausch zwischen Menschen mit gemeinsamen Interessen.