Banunino – Coffee and More
Mitten auf der Rüttenscheider Straße lädt das Café Banunino mit internationalen Frühstücksvarianten, handgeröstetem Kaffee, italienischem Gebäck und Eis zum Genießen in gemütlicher Atmosphäre ein. Geleitet wird das Café von Banu Osmancelebioglu, der Frau des Geschäftsführers, nach der es auch benannt ist – Banu bedeutet im Türkischen und Persischen „die Dame“, „Prinzessin“ oder auch „Königin“.

Eröffnung inmitten der Pandemie
Als das Café 2020 kurz vor dem Lockdown der Corona-Pandemie eröffnete, musste das Team sein ursprünglich geplantes Konzept kurzfristig anpassen. Statt eines klassischen Cafébetriebs entstand zunächst ein To-go-Angebot. „Zu Beginn des Lockdowns waren wir eines der wenigen Cafés, die dank ihres Konzepts geöffnet bleiben konnten. Das hat viele Menschen gefreut“, erinnert sich Geschäftsführer Erdal Osmancelebioglu. Eine klassische Eröffnungsfeier war unter diesen Umständen nicht möglich. Heute blickt das Team stolz auf die teils herausfordernde Anfangszeit zurück: „Diese Zeit hat uns als Team zusammengeschweißt. Nach dem Lockdown war es schön zu sehen, wie Menschen wieder im Café sitzen und einen Kaffee genießen konnten. Vielen wurde da erst bewusst, wie wichtig das Gastgewerbe ist und wie viel Freude ein Cafébesuch bereiten kann“, so der Unternehmer.
Unvergesslich bleibt für ihn auch der Besuch von Vizekanzler Lars Klingbeil im Café Banunino: „Sein Besuch war ein besonderes Highlight für mich“, sagt Geschäftsführer Erdal Osmancelebioglu.
Darum fiel die Entscheidung auf die Rüttenscheider Straße
„Rüttenscheid ist über die Stadt hinaus für seine Gastronomie bekannt und einer der wenigen Standorte, an denen Gastronomie noch richtig funktioniert. Die Vielfalt hier ist beeindruckend, und die Gastronomie prägt das Gesicht von Essen“, sagt der Unternehmer.
»Die Vielfalt hier ist beeindruckend, und die Gastronomie prägt das Gesicht von Essen.«

Erfolg braucht Disziplin
Geschäftsführer Erdal Osmancelebioglu ist seit 27 Jahren selbstständig und führt neben dem Café noch weitere Unternehmen. Disziplin ist für ihn der Schlüssel, um all seine Tätigkeiten erfolgreich unter einen Hut zu bringen: „Ich versuche, alles, was ich anfange, konsequent weiterzuführen. Auch wenn es mal schlechte Tage gibt oder die Ergebnisse nicht sofort stimmen, kommt für mich aufgeben nicht infrage. Man muss weitermachen, dranbleiben und sich immer wieder neu motivieren.“
»Als eine Art Brückenfunktion für Unternehmerinnen und Unternehmer mit Migrationshintergrund möchte ich ihre Anliegen und Perspektiven an die IHK weitergeben […].«
Engagement für Vielfalt und Wirtschaft
Seit 2023 ist Erdal Osmancelebioglu Mitglied unserer IHK-Vollversammlung und setzt sich dort besonders für Unternehmerinnen und Unternehmer mit Migrationshintergrund ein: „Es bereitet mir Freude, meine Ideen einzubringen und Menschen etwas zurückzugeben. Als eine Art Brückenfunktion für Unternehmerinnen und Unternehmer mit Migrationshintergrund möchte ich ihre Anliegen und Perspektiven an die IHK weitergeben, denn sie tragen entscheidend zur Wirtschaft in unserer Region bei. Sie schaffen Arbeitsplätze, engagieren sich gesellschaftlich und prägen das Bild unserer Städte. Das muss viel stärker sichtbar gemacht werden“, so der Unternehmer.
Ein Zeichen für diese Sichtbarkeit setzen auch wir als IHK selbst: Im Rahmen der bundesweiten Kampagne der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK) unter dem Motto „27 Prozent von uns – #KeineWirtschaftOhneWir“ haben wir unser Logo um 27 Prozent gekürzt. Damit wird auf den Anteil der Erwerbstätigen in Deutschland mit Migrationshintergrund hingewiesen und unterstreicht, wie wichtig Vielfalt und Offenheit für eine starke Wirtschaft sind.