BIBUS METALS GmbH aus Essen gehörte beim IHK-Bildungspreis 2026 zu den drei besten Ausbildungsbetrieben Deutschlands in der Kategorie „Kleine Unternehmen“. Beim festlichen Finale im Tipi am Kanzleramt in Berlin wurde das Unternehmen als Finalist in der Kategorie „Kleine Unternehmen“ ausgezeichnet – ein starkes Zeichen für gelebte Nachwuchsförderung und Ausbildung mit Herz.
Rund 140 Unternehmen aus ganz Deutschland hatten sich in diesem Jahr um den renommierten Preis beworben. Am Ende schafften es nur zwölf Betriebe ins Finale. Bereits diese Nominierung gilt in der deutschen Wirtschaft als besondere Anerkennung für außergewöhnliches Engagement in der beruflichen Bildung.
Durch den Abend führte Moderatorin Judith Rakers, die den Gästen im vollbesetzten Tipi am Kanzleramt mit Charme und Wertschätzung begegnete. In seinem Grußwort betonte DIHK-Präsident Peter Adrian, wie wichtig engagierte Ausbildungsbetriebe für die Zukunft des Landes seien. „Zukunft gestalten wir durch Handeln“, betonte er.
Besonders stolz kann BIBUS METALS auf die Finalteilnahme sein. Unter dem Motto „Ausbildung mit Herz“ verfolgt das Unternehmen einen ganzheitlichen Ausbildungsansatz. Junge Menschen sollen dort nicht nur fachlich lernen, sondern Verantwortung übernehmen, Teil des Teams werden und eigene Ideen einbringen. Die Ausbildung lässt bewusst Raum für persönliche Entwicklung und echtes Mitgestalten. Dieses Konzept überzeugte auch die Jury.
In der Kategorie „Kleine Unternehmen“ trat BIBUS METALS gemeinsam mit weiteren starken Ausbildungsbetrieben an. Gewinner wurde schließlich Wund Datensysteme GmbH aus Zeitz. Dass BIBUS METALS dennoch zu den Finalisten gehörte, zeigt den hohen Stellenwert, den das Unternehmen der Ausbildung junger Menschen einräumt.
Auch die weiteren Kategorien machten deutlich, wie innovativ und kreativ Ausbildung heute gelebt wird. In der Kategorie „Mittelgroße Unternehmen“ überzeugte die OSTEG GmbH aus Zittau. Das Straßenbauunternehmen punktete unter anderem mit einer eigenen „Azubi-Arena“ und modernen Ansätzen zur Berufsorientierung über Social Media.
Bei den großen Unternehmen setzte sich die DB Fahrzeuginstandhaltung in Cottbus durch. Die Jury würdigte insbesondere die „Junior Company“, in der Auszubildende früh Verantwortung übernehmen und auf Augenhöhe arbeiten können. Fehler würden dort ausdrücklich als Teil des Lernprozesses verstanden.
Den Sonderpreis erhielt das Schwarzwaldhotel Tanne KG aus Baiersbronn. Das Unternehmen beeindruckte die Jury mit seinem Konzept „Glücksbringer“, das internationale Auszubildende durch Sprachförderung und ein engagiertes Patenprogramm gezielt unterstützt und begleitet.
Der IHK-Bildungspreis 2026 hat eindrucksvoll gezeigt, wie vielfältig, modern und menschlich Ausbildung in Deutschland heute sein kann. Für das Essener Unternehmen bleibt die Finalteilnahme ein großer Erfolg und vor allem eine verdiente Wertschätzung für Menschen, die junge Talente Tag für Tag begleiten, fördern und ihnen Perspektiven geben. Genau solche Unternehmen machen deutlich: Gute Ausbildung entsteht dort, wo Engagement, Vertrauen und Herz zusammenkommen.
Autorin: Friederike Groß-Böcker