In einem großen Saal sitzen viele Personen und hören zwei Menschen vorne zu. Im Hintergrund läuft eine Präsentation.
Unsere Themen

Frühjahrssitzung unserer Vollversammlung

Neue Mitglieder, klare Beschlüsse und ein Blick in die Zukunft: In der Frühjahrssitzung der Vollversammlung wurden wichtige Weichen für die regionale Wirtschaft gestellt.

Mitte März ist unsere Vollversammlung zu ihrer jüngsten Sitzung zusammengekommen. Im Mittelpunkt standen personelle Veränderungen im Gremium, strategische Impulse für die Region sowie mehrere wichtige Beschlüsse für die zukünftige Arbeit unserer IHK.

Veränderungen in unserer Vollversammlung

Zum 24. März 2026 konnten wir zwei neue Mitglieder in unserer Vollversammlung begrüßen:

  • Tom Koperek, geschäftsführender Gesellschafter der LK Management und Beteiligungs GmbH in Essen, ist als Nachrücker für Martina Kötter in das Gremium eingetreten. Er vertritt die Wahlgruppe X (überwiegend unternehmensbezogene Dienstleistungen) im Wahlbezirk A Essen.
  • Für Antje Pederzani ist Klaus Bökels, Geschäftsführer der BIBUS METALS GmbH, in der Wahlgruppe III (Groß- und Außenhandel) im Wahlbezirk A Essen nachgerückt.
  • Für Florian Georg Schauenburg ist Bernd Mann, Vorsitzender des Vorstands der iSAM AG, in der Wahlgruppe II (Industrie) im Wahlbezirk B Mülheim an der Ruhr in die Vollversammlung eingetreten.
  • Für Prof. Dr. Hans-Peter Noll ist Eckart Waage, geschäftsführender Gesellschafter der studio b media GmbH, in der Wahlgruppe IX (überwiegend verbraucherbezogene Dienstleistungen) im Wahlbezirk A Essen nachgerückt.
  • Ebenfalls neu in der Vollversammlung ist Diane Timmerhaus, Geschäftsführerin der Timmerhaus Spedition & Transporte GmbH in Oberhausen. Sie wurde im Wege der Ersatzwahl als Nachfolgerin von Nils Gehring auf den Mandatsplatz der Wahlgruppe VII (Verkehrsgewerbe) gewählt.

    Mit diesen Nachbesetzungen stellen wir sicher, dass die Vielfalt unserer regionalen Wirtschaft weiterhin umfassend abgebildet ist und gleichzeitig neue Perspektiven in die Arbeit des Gremiums einfließen.
Vier Personen sitzen an einem Tisch. Eine Frau hält ein Mikrophon und redet.

Olympia-Bewerbung als Chance für unsere Region

Ein besonderer inhaltlicher Impuls kam von Richard Röhrhoff, Geschäftsführer der Essener Marketing Gesellschaft, der die mögliche Olympiabewerbung der Region KölnRheinRuhr in den Fokus stellte. In der Diskussion wurde deutlich, dass wir gemeinsam mit den IHKs im Ruhrgebiet die Bewerbung ausdrücklich unterstützen und darin große Chancen für die wirtschaftliche Entwicklung und die internationale Sichtbarkeit unserer Region sehen.

Eine mögliche Austragung der Olympischen und Paralympischen Spiele in den Jahren 2036, 2040 oder 2044 kann nachhaltige positive Effekte für die regionale Wirtschaft auslösen und langfristig zu einem Imagegewinn beitragen, von dem insbesondere auch Tourismus, Gastronomie und weitere Dienstleistungsbereiche profitieren. Gleichzeitig eröffnet sie Perspektiven für den Breiten- und Freizeitsport, etwa durch mehr Sichtbarkeit und eine stärkere Nachwuchsförderung.

Die Bewerbung steht zudem für ein regionales und nachhaltiges Konzept, das auf bestehende Strukturen setzt. Ein Großteil der vorgesehenen Sportstätten liegt bereits im Ruhrgebiet, viele davon mit sehr guten infrastrukturellen Voraussetzungen und kurzen Wegen. Auch in Essen könnten etablierte Standorte wie die Messe Essen, der Grugapark, das Stadion an der Hafenstraße sowie die Zeche Zollverein genutzt werden. Umfangreiche Neubauten wären damit nicht erforderlich.

Mehrere Personen sitzen an mehreren Tischen und schauen nach vorne.

Die Finanzierung war ebenfalls ein zentrales Thema. Dabei wurde deutlich, dass Investitionen im Zusammenhang mit einer möglichen Ausrichtung nicht zulasten anderer kommunaler Aufgaben gehen, da die Budgets getrennt voneinander bestehen. Insgesamt bietet sich die Chance, die Region als starken Wirtschafts-, Kultur- und Sportstandort international zu positionieren und zusätzliche Impulse für Bauwirtschaft, Industrie, Handel sowie Gastronomie und Hotellerie zu setzen.


Voraussetzung für die weitere Bewerbung ist ein positives Votum im Bürgerentscheid, der in den beteiligten Kommunen bis zum 19. April 2026 durchgeführt wurde. Im Anschluss entscheidet der Deutsche Olympische Sportbund über die Einreichung einer deutschen Bewerbung beim Internationalen Olympischen Komitee.


Vor diesem Hintergrund hat unsere Vollversammlung beschlossen, unsere Unterstützung für eine mögliche Olympiabewerbung der Region für die Jahre 2036, 2040 und 2044 zu erneuern.

Weitere Beschlüsse

Darüber hinaus haben wir eine neue Berufung in den Berufsbildungsausschuss vorgenommen, die Gebührenordnung angepasst und eine neue Sachverständigenordnung beschlossen. Mit diesen Entscheidungen entwickeln wir unsere Strukturen konsequent weiter und passen sie an aktuelle Anforderungen an.

Josephine Stachelhaus

Verfasst von:
Josephine Stachelhaus

Zur Artikelübersicht

nach oben