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Ein Abend voller Begegnungen

In festlichem Rahmen haben wir unseren Wirtschaftsempfang 2025 mit rund 300 Gästen aus der MEO-Region gefeiert. Neben dem persönlichen Auftakt unseres Präsidenten Gerd Kleemeyer standen wirtschaftspolitische Herausforderungen, Sicherheit und Verantwortung im Mittelpunkt des Abends. Der Empfang bot zugleich Raum für Austausch und unterstrich die Stärke des regionalen Netzwerks.

Unser Wirtschaftsempfang vereint 300 Gäste aus der MEO-Region

In festlichem Rahmen haben wir unseren Wirtschaftsempfang 2025 in der Oberhausener Luise-Albertz-Halle gefeiert. Rund 300 Gäste aus Wirtschaft, Politik, Kultur und Wissenschaft folgten unserer Einladung – und erlebten einen Abend, der gleichermaßen festlich wie inhaltlich geprägt war. Für unseren Präsidenten Gerd Kleemeyer, der seit April im Amt ist, war es ein ganz besonderes Ereignis.

Gerd Kleemeyer, IHK-Präsident

Ein persönliches Highlight für unseren Präsidenten

„Nach meinen ersten Monaten als IHK-Präsident ist der heutige Abend ein echtes Highlight für mich“, sagte Gerd Kleemeyer in seiner Eröffnungsrede. Mit sichtbarer Freude betonte er, wie sehr es ihn ehre, unseren Wirtschaftsempfang erstmals selbst eröffnen zu dürfen. Inhaltlich blickte er auf die wirtschaftspolitische Lage und nahm die Bundesregierung in die Pflicht: Der Start sei holprig verlaufen, die angekündigten Reformen drohten ausgebremst zu werden. „Hier ist auf jeden Fall noch Luft nach oben“, so Kleemeyer.

Zudem verwies er auf die Verunsicherung vieler Unternehmen durch die dynamische US-Zollpolitik und die wachsende Bedeutung von Verteidigung und Sicherheit – Themen, die längst nicht mehr nur politische, sondern auch wirtschaftliche Relevanz besitzen.

Wirtschaft im Zeichen von Sicherheit und Verantwortung

Seit dem Beginn des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine im Februar 2022 hat sich die Sicherheitslage in Europa grundlegend verändert. „Die Verteidigungsfähigkeit Deutschlands und damit auch der Zivilschutz waren über Jahrzehnte kaum ein Thema. Das hat sich geändert“, so Kleemeyer. Lieferketten, Energiepreise, Cybersicherheit – all das steht inzwischen in einem neuen Kontext. Wir als Wirtschaft können und müssen hier unseren Beitrag leisten, um die Resilienz des Standorts zu stärken.

NRW-Minister Liminski: „Nordrhein-Westfalen fit machen für die Zukunft“

Einen politischen Akzent setzte Nathanael Liminski, Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten, Internationales sowie Medien und Chef der Staatskanzlei. In seinem Grußwort forderte er „einen wirtschaftspolitischen Aufbruch mit Verlässlichkeit für Vertrauen“. Mit dem neu beschlossenen Nordrhein-Westfalen-Plan stellt die Landesregierung die Weichen: Rund 60 Milliarden Euro sollen in den kommenden zwölf Jahren in die Infrastruktur fließen – das größte Investitionspaket in der Geschichte des Landes. „Unser Ziel ist klar: Wir wollen Nordrhein-Westfalen fit machen für die Zukunft – als modernes, starkes und verlässliches Industrieland“, sagte Liminski.

Nathanael Liminski während seines Grußwortes bei unserem Wirtschaftsempfang 2025
Gerd Kleemeyer, Nathanael Liminski und Kerstin Groß

Applaus für eine außergewöhnliche Persönlichkeit

Ein emotionaler Höhepunkt des Abends war die offizielle Danksagung an unsere langjährige Präsidentin und heutige Ehrenpräsidentin Jutta Kruft-Lohrengel. „Für die Danksagung an unsere Ehrenpräsidentin gibt es keinen passenderen Ort als Oberhausen“, sagte Gerd Kleemeyer und würdigte ihre Verdienste mit persönlichen Worten: „Liebe Jutta, du hast dieses Amt nicht nur über viele Jahre ausgeführt – du hast ihm deinen Stempel aufgedrückt.“ Das Publikum dankte mit lang anhaltendem Applaus und Standing Ovations.

»Für die Danksagung an unsere Ehrenpräsidentin gibt es keinen passenderen Ort als Oberhausen.«

Drei Generationen IHK auf
einem Bild: Dirk Grünewald
(Präsident 1998–2013),
Jutta Kruft-Lohrengel
(Präsidentin 2013–2025)
und Gerd Kleemeyer
(Präsident seit April 2025

Ein Abend, der verbindet

Unser Wirtschaftsempfang hat einmal mehr gezeigt, wie stark das Netzwerk der MEO-Region ist. Unternehmerinnen und Unternehmer, Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger sowie Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Wissenschaft nutzten die Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen. Zwischen festlichen Klängen und anregenden Diskussionen wurde deutlich: Die Herausforderungen sind groß – aber gemeinsam lässt sich viel bewegen.

Josephine Stachelhaus

Verfasst von:
Josephine Stachelhaus

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