CPH Adhesives GmbH: Ein neues Kapitel in der Firmengeschichte
Im Frühjahr 2024 übernahm Marco Grüter die alleinige Leitung des Unternehmens. Zum 1. Oktober 2024 erfolgte die Umfirmierung zur CPH Adhesives GmbH – und es weht ein frischer Wind: Strukturen wurden neu geordnet, Prozesse modernisiert und ein vollständiges Rebranding angestoßen. Im Zuge dieser Neuausrichtung wurde das Erscheinungsbild überarbeitet, einschließlich eines neu entwickelten Logos. Das darin enthaltene Icon aus zwei Punktereihen verweist auf das Produktspektrum des Unternehmens.


Vom Aushilfsjob zur Ausbildung
Der erste Auszubildende unter der neuen Leitung ist Noah Wandelt. Ursprünglich kam er nach seiner Rückkehr aus Kanada als Aushilfe in der Produktion ins Unternehmen. „Hier half ich bei einfachen Tätigkeiten aus. Das war genau der richtige Einstieg, um ein Gefühl für das Unternehmen zu bekommen“, sagt der Auszubildende. Nach einem Jahr in Kanada, wo er sich eigentlich in Richtung Musikproduktion orientieren wollte, suchte er in Deutschland eine neue Perspektive. Schnell entwickelte sich daraus der Wunsch, in der Firma eine Ausbildung zu beginnen. „Noah kam auf uns zu und wollte wissen, ob eine Ausbildung bei uns möglich ist“, erinnert sich Marco Grüter, geschäftsführender Gesellschafter bei der CPH Adhesives GmbH. „Zu diesem Zeitpunkt hatten wir noch keine Ausbildungsstrukturen aufgebaut. Wir wussten, dass wir ausbilden möchten, aber die formale Berechtigung fehlte noch.“
Marco Wardatzki, Einkaufsleiter und Prokurist bei der CPH Adhesives GmbH, erklärte sich schließlich bereit, den Ausbilderschein neben dem Beruf zu erwerben. Damit wurden wir die letzten Voraussetzungen geschaffen und Noah Wandelt konnte im August 2023 seine Ausbildung zum Industriekaufmann beginnen. Seit September 2025 studiert er zusätzlich International Management, das er nach der abgeschlossenen Berufsausbildung berufsbegleitend fortführen wird. Besonders an der Ausbildung schätzt er, dass ihm viel Selbstständigkeit zugetraut wird: „Ich darf viele Aufgaben eigenständig bearbeiten. Dabei lerne ich nicht nur schnell dazu, sondern verstehe auch die Abläufe im Unternehmen besser. Das gibt mir Sicherheit und macht die Ausbildung für mich wertvoll.“
Offener Austausch und klare Strukturen
Ausbildung versteht der Betrieb als gemeinschaftliche Aufgabe. Regelmäßige Feedbackgespräche, der Austausch über Ausbildungsberichte und Noten sowie ein offenes Miteinander prägen den Berufsalltag. „Wir sprechen offen und ehrlich miteinander, auch über Dinge, die nicht optimal laufen“, sagt Marco Wardatzki.
Ein Traditionsbetrieb aus Essen
Seit mehr als 50 Jahren produziert das Unternehmen in Essen wasserbasierte Klebstoffe, die vor allem in der Lebensmittel- und Getränkeindustrie sowie in der Verpackungs- und Tabakbranche eingesetzt werden. Die Produkte werden von Essen aus in rund 40 Länder exportiert, mit einem Schwerpunkt auf den EMEA-Raum. Zu den Kunden zählen unter anderem national und international führende Unternehmen der Getränke- und Lebensmittelindustrie. Eine Niederlassung in Kenia ermöglicht zudem die direkte Betreuung des ostafrikanischen Marktes.

»Wir möchten jungen Menschen eine praxisorientierte Ausbildung bieten und sie in ihrer Entwicklung begleiten.«
Ausblick: Weiter wachsen mit jungen Talenten
Marco Grüter sieht in der Nachwuchsförderung einen wichtigen Bestandteil der zukünftigen Unternehmensentwicklung. Gesucht werden deshalb nicht nur Auszubildende, sondern auch dual Studierende. „Wir möchten jungen Menschen eine praxisorientierte Ausbildung bieten und sie in ihrer Entwicklung begleiten“, erklärt der Unternehmer. Die positiven Erfahrungen mit dem ersten Auszubildenden, Noah Wandelt, haben diese Haltung bestärkt. Künftig soll die Ausbildung deshalb weiter ausgebaut und mehr jungen Menschen der Einstieg ins Unternehmen ermöglicht werden.