© Stiftung Zollverein/Andrea KiesendahlEr ist erfahrener Gestalter der Region: Christoph Tesche verantwortet als neuer Vorstandsvorsitzender der Stiftung Zollverein ab sofort die Weiterentwicklung des UNESCO-Welterbes. Der langjährige Bürgermeister der Stadt Recklinghausen tritt die Nachfolge von Prof. Dr. Hans-Peter Noll an.
Von der Politik zum UNESCO-Welterbe
„Zollverein ist weit mehr als ein historischer Ort. Es ist ein Denk- und Möglichkeitsraum. Und es ist unsere Aufgabe, ihn immer wieder neu zugänglich zu machen“, sagt Christoph Tesche, neuer Vorstandsvorsitzender der Stiftung Zollverein. Nach elf Jahren als Bürgermeister der Stadt Recklinghausen führt ihn sein Weg auf das UNESCO-Welterbe Zollverein. Gebürtig aus dem Münsterland, lebt der 63-Jährige schon seit vielen Jahren mit seiner Familie im Ruhrgebiet. Die Historie der Region sowie die Mentalität ihrer Menschen sind für ihn weit mehr als politische Themen: „Ich habe eine große Wertschätzung für die Menschen, die unter und über Tage gearbeitet haben – und für das, was sie geleistet haben. Ihre Geschichte verdient es, weitergetragen zu werden.“
»Zollverein ist weit mehr als ein historischer Ort. Es ist ein Denk- und Möglichkeitsraum.«
»Zukunft bedeutet für mich nicht, alles neu zu denken – sondern Bestehendes klug weiterzudenken.«
Zielstrebigkeit und klare Haltung
Für die Weiterentwicklung und Zukunft des Areals zwischen Zeche und Kokerei bringt Christoph Tesche Neugier, Gestaltungswillen und einen klaren Blick nach vorn mit: „Zukunft bedeutet für mich nicht, alles neu zu denken – sondern Bestehendes klug weiterzudenken. Im Dialog. Im Austausch. Und mit Offenheit für Veränderung.“ Von Zollverein ist der Vorstandsvorsitzende beeindruckt: „Ich spüre, wie viel Engagement und Expertise in diesem Ort steckt – das erfüllt mich mit Respekt und auch mit Vorfreude auf die Aufgabe.“ Mit dieser Haltung startet Christoph Tesche in seine neue Verantwortung.
Autor: Peter Vogel