Zwei Männer in einem Hemd.
Unternehmen

Beratung für nachhaltige Kommunen der Zukunft

Seit über sechs Jahrzehnten gestaltet die agiplan public GmbH den Strukturwandel im Ruhrgebiet aktiv mit und verbindet regionale Expertise mit strategischer Beratung. Im Fokus steht stets das Ziel, Räume zu schaffen, in denen ökonomische, ökologische und soziale Zukunft gleichermaßen möglich wird.

agiplan public GmbH

Der Strukturwandel in Deutschland und insbesondere im Ruhrgebiet ist ein anhaltender Prozess, der viele Kommunen vor neue Aufgaben stellt. Seit 64 Jahren gestaltet das Unternehmen agiplan diesen Wandel aktiv mit. Das Unternehmen, bei Gründung „Aktiengesellschaft für Industrieplanung“ (AGIPLAN) genannt, begann einst als klassische Industrieplanung und hat sich zu einer innovativen Beratung für nachhaltige Regionalentwicklung und kommunale Transformation entwickelt – mit einem klaren Fokus auf die Zukunft.

agiplan public, wie sich das Unternehmen heute nennt, steht für strategische Beratung an der Schnittstelle zwischen öffentlicher Hand und Wirtschaft. Von Mülheim an der Ruhr aus begleitet das 25-köpfige Team Kommunen, Ministerien und Regionen in ganz NRW und zunehmend bundesweit auf dem Weg zu mehr Nachhaltigkeit, Innovationskraft und Resilienz. „Wir wollen Räume schaffen, in denen Zukunft möglich wird – ökonomisch, ökologisch und sozial“, so der geschäftsführende Gesellschafter Nomo Braun, der bereits seit 15 Jahren Teil von agiplan public ist und das Unternehmen seit eineinhalb Jahren gemeinsam mit Prokurist Dr. Sebastian Stiehm leitet.

Sechs Leistungsfelder der Transformation

Im Zentrum der Arbeit stehen sechs Leistungsfelder, die tief in die drängenden Fragen unserer Zeit greifen. Zum einen berät agiplan public bei der Entwicklung innovativer Wirtschaftsstandorte, zukunftsfähiger Infrastrukturen und nachhaltiger Gewerbeflächen. Zum anderen entwickelt das Unternehmen klimafreundliche, wirtschaftliche und tragfähige Lösungen für zukunftsfähige Mobilität und Güterversorgung sowie maßgeschneiderte Lösungen für die Reduktion des CO2-Fußabdrucks. Nicht zuletzt

begleitet es seine Kunden langfristig mittels Monitorings, Evaluationen und strategischer Empfehlungen zu den jeweiligen Projekten. Ein konkretes Beispiel ist die Entwicklung klimaneutraler Gewerbegebiete im Bestand. Gemeinsam mit lokalen IHKs und Kommunen werden Machbarkeiten geprüft, Fördermittel akquiriert, zuletzt in Kempen am Niederrhein und in Velbert im Bergischen.

Zwischen Rechenzentren und Regionalentwicklung

Ein aktueller Schwerpunkt: der Umgang mit Großinvestoren im Digitalbereich. Rechenzentren großer Konzerne und Unternehmen gelten als Schlüsselinfrastruktur für die datengetriebene Wirtschaft. Gleichzeitig verschlingen sie immense Flächen und Energie. agiplan public unterstützt Kommunen dabei, die Chancen solcher Ansiedlungen zu maximieren, etwa durch intelligente Abwärmenutzung oder gezielte Entwicklung angrenzender Flächen. „Wir wollen, dass Rechenzentren zu Katalysatoren für digitale Wertschöpfung vor Ort werden – nicht zu versiegelten Einzellösungen mit geringer Arbeitsplatzdichte und hohem Energieverbrauch“, so Nomo Braun.

Transformationsexpertise aus Erfahrung

Dass agiplan public weiß, wie Transformation geht, liegt auch an der eigenen Geschichte: Als ehemaliger Betreiber der Energieagentur NRW bringt das Team fundierte Expertise in Energie- und Klimafragen mit. Dieses Wissen wird heute in Klimaschutzkonzepte, Nachhaltigkeitsberichte oder Kreislaufwirtschaftsstrategien eingebracht. Letztere gewinnen zunehmend an Bedeutung, nicht nur als Umweltfrage, sondern auch als geopolitisches Thema. „Die Fähigkeit zur regionalen Wertschöpfung wird zur strategischen Frage – für Unternehmen wie für die Politik.“

Zur agiplan-Gruppe gehört als 100%ige auch die Tochter delta GmbH, in deren Rahmen die Effizentagentur NRW (efa.nrw) im Auftrag des Landes betrieben wird. Die 35-köpfige Tochtergesellschaft berät Unternehmen vorwettbewerblich im Bereich Ressourceneffizienz und Kreislaufwirtschaft.

Was agiplan public auszeichnet, ist die Verbindung aus regionaler Tiefe und strategischer Breite. „Anders als große Konzernberatungen kennen wir jede Kommune und jeden Kunden persönlich“, betont Braun. „Und wir wissen genau, was in NRW funktioniert – und was nicht.“ Die Größe des mittelständischen Unternehmens ist dabei ein Vorteil. Agil, ansprechbar, auf Augenhöhe. Damit kann agiplan public auch beim Thema Fachkräfte punkten: „Die Sinnhaftigkeit unserer Arbeit zieht viele Talente an. Wer gestalten will, ist bei uns richtig.“

»Die Fähigkeit zur regionalen Wertschöpfung wird zur strategischen Frage – für Unternehmen wie für die Politik.«

Sechs Personen sitzen am Tisch, unterhalten sich und arbeiten zusammen. Auf dem Tisch liegen Notizzettel und Stifte.

Perspektive mit Anspruch

Die Herausforderungen bleiben groß: finanzschwache Kommunen, volatile Förderlagen, geopolitische Unsicherheiten. Doch agiplan public bleibt zuversichtlich, auch, weil die Themen relevanter denn je sind. „Kommunen brauchen Spielräume, um Lebensqualität und Wirtschaftsstandorte aktiv zu gestalten“, sagt Braun. „Unser Ziel ist es, ihnen dabei die richtigen Werkzeuge und Impulse zu liefern.“

CO²PLAN- Ein Tool für den Einstieg in die CO²-Bilanzierung

Kleine und mittlere Unternehmen (KMU), die Klimaschutz aktiv gestalten möchten, können am durch agiplan public als Verbundpartner betreuten Förderprojekt CO²PLAN teilnehmen. Die CO²-Bilanzierung ist ein wichtiger Schritt, um gezielt und effektiv Maßnahmen zu definieren. Vielen Unternehmen fehlt jedoch die Orientierung für die ersten Schritte.

Der CO²-PLANer, ein praxisorientiertes Tool zur Erstellung von CO²-Bilanzen, unterstützt Organisationen, Unternehmen und Initiativen dabei, ihre Emissionen systematisch zu erfassen und fundierte Reduktionsmaßnahmen abzuleiten. agiplan public bietet ergänzend zu dem kostenlosen Tool Schulungen an.

Weitere Informationen

Weitere Informationen zum Unternehmen finden Sie hier.

Alicia Pabst

Verfasst von:
Alicia Pabst

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