Die Ausbildungsbotschaftenden NRW bringen Unternehmen dorthin, wo Berufsorientierung beginnt
„Wie viel verdient man eigentlich in der Ausbildung?“
„Muss man dafür in Mathe richtig gut sein?“
„Wie sieht ein ganz normaler Arbeitstag aus?“
Fragen wie diese stehen bei Schulbesuchen fast immer am Anfang. Und genau darin liegt die Stärke des Projekts Ausbildungsbotschaftende NRW: Jugendliche sprechen mit Auszubildenden oft offener als mit Lehrkräften oder Eltern. Die Gespräche sind ehrlich, authentisch und nah an ihrer Lebenswirklichkeit.
Auszubildende besuchen Schulklassen und berichten aus ihrem Ausbildungsalltag. Sie erzählen, warum sie sich für ihren Beruf entschieden haben, welche Aufgaben sie übernehmen und was ihnen an ihrer Ausbildung besonders gefällt. So entsteht Berufsorientierung auf Augenhöhe.
»Wie viel verdient man eigentlich in der Ausbildung?«
Authentisch für den eigenen Betrieb werben
Für Unternehmen ist das Projekt eine wertvolle Möglichkeit, frühzeitig mit potenziellen Auszubildenden in Kontakt zu kommen. Statt Broschüren oder Präsentationen stehen die eigenen Auszubildenden im Mittelpunkt. Sie geben Einblicke aus erster Hand und beantworten Fragen, die Jugendliche wirklich beschäftigen.
Viele Betriebe berichten, dass die Schulbesuche ihre Bekanntheit steigern und das Interesse an Praktika und Ausbildungsplätzen erhöhen. Gleichzeitig leisten sie einen wichtigen Beitrag zur Berufsorientierung in unserer Region.
Auch die Auszubildenden profitieren
Wer als Ausbildungsbotschafter oder Ausbildungsbotschafterin vor einer Schulklasse steht, sammelt wertvolle Erfahrungen. Präsentieren, frei sprechen und auf Fragen reagieren: all das stärkt Kompetenzen, die auch im späteren Berufsleben gefragt sind.
Damit sich alle sicher fühlen, bereitet unsere Projektbeauftragte, Sabine Keller, die
Teilnehmenden in einer Schulung auf ihre Einsätze vor und begleitet die Schulbesuche organisatorisch. Unternehmen müssen sich also weder um die Abstimmung mit den Schulen noch um die Planung kümmern.
Interesse geweckt?
Werden auch Sie Ausbildungsbotschafter-Betrieb und begeistern Sie junge Menschen für Ihren Ausbildungsberuf. Sabine Keller informiert Sie gerne über das Projekt und begleitet Sie auf dem Weg zur Teilnahme.
Ein Blick in die Praxis
Wie erleben Unternehmen die Einsätze ihrer Ausbildungsbotschaftenden? Und welche Erfahrungen machen die Auszubildenden selbst? Antworten darauf lesen Sie im Interview mit der Margarethe Krupp-Stiftung.
Gut zu wissen:
Ausbildungsbotschaftende NRW auf einen Blick
✔ Teilnahme für Mitgliedsunternehmen kostenfrei
✔ Schulbesuche an weiterführenden Schulen ab Klasse 9 in Essen, Mülheim an der Ruhr und Oberhausen
✔ Organisation und Koordination durch die IHK zu Essen
✔ Vorbereitung der Auszubildenden durch eine Schulung vor dem ersten Einsatz
✔ Mehr Sichtbarkeit für Ausbildungsbetriebe und authentische Berufsorientierung für Jugendliche
✔ Persönliche Weiterentwicklung der teilnehmenden Auszubildenden
Schon gewusst?
Jugendliche vertrauen häufig den Erfahrungen Gleichaltriger. Deshalb gehören Gespräche mit Auszubildenden zu den wirksamsten Formen der Berufsorientierung. Sie vermitteln authentische Einblicke in den Ausbildungsalltag und helfen dabei, Berufe und Betriebe kennenzulernen.


