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Unser Themenschwerpunkt

Ausbildungsberatung: Servicepartner und Qualitätsgarant der dualen Ausbildung

Unsere Ausbildungsberatung unterstützt Unternehmen bei allen Fragen rund um die duale Ausbildung und hilft dabei, Qualität langfristig zu sichern.

Unsere Ausbildungsberatung begleitet Unternehmen, Auszubildende und Umschüler in allen Fragen rund um die berufliche Bildung. Als Ansprechpartner für Betriebe unterstützen wir sowohl beim Einstieg in die Ausbildung als auch während des laufenden Ausbildungsverhältnisses. Ziel ist es, Unternehmen bei einer erfolgreichen und qualitativ hochwertigen Ausbildung zu unterstützen und gleichzeitig die hohen Standards der dualen Berufsausbildung zu sichern.

Unterstützung beim Einstieg in die Ausbildung

Unternehmen, die künftig ausbilden möchten, erhalten Unterstützung bereits bei den ersten Schritten. Wir informieren über die rechtlichen Voraussetzungen, prüfen die Eignung der Ausbildungsstätte sowie die Qualifikation der Ausbilderinnen und Ausbilder und begleiten Betriebe auf dem Weg zum Ausbildungsbetrieb.


Für eine unkomplizierte Kontaktaufnahme steht auf unserer Homepage ein Formular zur Terminanfrage für Betriebsbesuche zur Verfügung. Vor Ort besprechen wir gemeinsam die betrieblichen Voraussetzungen und beantworten individuelle Fragen rund um die Ausbildung (Betriebsbesuche).

Einmal monatlich bietet die Ausbildungsberatung eine digitale Onboarding-Veranstaltung für Unternehmen an, die künftig ausbilden möchten. Interessierte Betriebe erhalten dort einen kompakten Überblick über die Voraussetzungen zur Ausbildung, die Anforderungen an Ausbildungsbetrieb und Ausbilder sowie die nächsten Schritte auf dem Weg zum eigenen Ausbildungsengagement (Onboarding-Veranstaltungen).

Unterstützung im Ausbildungsalltag

Auch nach Ausbildungsbeginn bleibt die Ausbildungsberatung ein verlässlicher Ansprechpartner. Wir unterstützen Unternehmen bei Fragen zur Durchführung der Ausbildung, zu Ausbildungsordnungen, rechtlichen Rahmenbedingungen und organisatorischen Themen.
Kommt es zu Konflikten oder Herausforderungen im Ausbildungsverhältnis, stehen wir sowohl Betrieben als auch Auszubildenden und Umschülern beratend zur Seite. Ziel ist es, Probleme frühzeitig zu erkennen und gemeinsam tragfähige Lösungen zu entwickeln, damit Ausbildungsverhältnisse erfolgreich fortgeführt werden können.

Digitale Services und aktuelles Wissen

Um Unternehmen den Verwaltungsaufwand so gering wie möglich zu halten, entwickeln wir unsere digitalen Angebote kontinuierlich weiter. Über das ASTA-Infocenter können Betriebe beispielsweise Ausbildungsverträge digital einreichen und ihre Ausbildungsverhältnisse verwalten (ASTA-Infocenter).


Darüber hinaus informieren wir regelmäßig über Neuordnungen von Ausbildungsberufen, aktuelle Entwicklungen in der beruflichen Bildung und wichtige rechtliche Änderungen. Mit dem Ausbildungsfrühstück bietet die IHK

Ausbildungsbetrieben zudem eine Plattform für Information, Erfahrungsaustausch und Vernetzung. Fachreferenten und Praktiker greifen dort regelmäßig aktuelle Themen aus der Ausbildungspraxis auf.
Die Ausbildungsberatung arbeitet außerdem eng mit Schulen, Berufskollegs, Prüfungsausschüssen und weiteren Partnern der beruflichen Bildung zusammen. In Arbeitskreisen und Netzwerken bringen wir die Perspektive der regionalen Wirtschaft ein und wirken aktiv an der Weiterentwicklung der beruflichen Bildung mit.

Qualität sichern, Zukunft gestalten

Gute Ausbildung entsteht nicht zufällig. Sie basiert auf engagierten Ausbildungsbetrieben, geeigneten Ausbilderinnen und Ausbildern sowie klaren Qualitätsstandards.
Als zuständige Stelle nach dem Berufsbildungsgesetz unterstützen wir Unternehmen bei allen Fragen rund um die Ausbildung und sorgen gleichzeitig dafür, dass die gesetzlichen Anforderungen erfüllt werden. Service und Qualität gehören für uns untrennbar zusammen. Wir wollen Unternehmen den Einstieg und die Durchführung von Ausbildung so einfach wie möglich machen und bauen unsere Beratungs- und Digitalangebote kontinuierlich aus.
Die damit verbundenen Prüfungen und Anforderungen mögen im Einzelfall zusätzliche Schritte erforderlich machen. Sie sind jedoch ein wesentlicher Grund dafür, dass der

IHK-Abschluss in der Wirtschaft eine hohe Anerkennung genießt. Wer einen IHK-Abschluss erwirbt, soll über die Kompetenzen verfügen, die Unternehmen von einer qualifizierten Fachkraft erwarten dürfen. Qualitätssicherung ist deshalb kein Gegensatz zu Service, sondern eine Voraussetzung dafür, dass die duale Ausbildung auch künftig ein verlässlicher Garant für qualifizierte Fachkräfte bleibt.
Als zuständige Stelle setzen wir damit zugleich den gesetzlichen Auftrag des Berufsbildungsgesetzes um, eine qualitativ hochwertige berufliche Bildung sicherzustellen. Denn ein IHK-Abschluss soll auch künftig für das stehen, was die Wirtschaft von ihm erwartet: fundierte berufliche Handlungskompetenz, Praxisnähe und verlässliche Qualität.

Fahrplan zum Ausbildungsbetrieb

Fachkräfte selbst ausbilden – einfacher als viele Unternehmen denken


Gut ausgebildete Fachkräfte zu finden, wird für viele Unternehmen zunehmend schwieriger. Die duale Berufsausbildung bietet die Möglichkeit, Nachwuchskräfte frühzeitig an das Unternehmen zu binden und gezielt für die eigenen Anforderungen zu qualifizieren. Dennoch schrecken einige Betriebe zunächst vor dem Thema Ausbildung zurück, weil sie den Aufwand oder die Anforderungen schwer einschätzen können.
Dabei ist der Weg zum Ausbildungsbetrieb oft einfacher als vermutet. Mit der richtigen Vorbereitung und einer frühzeitigen Beratung lassen sich viele Fragen bereits im Vorfeld klären.

1. Den passenden Ausbildungsberuf finden
Am Anfang steht die Frage, welcher Ausbildungsberuf zu den Tätigkeiten und Anforderungen des Unternehmens passt. Entscheidend ist, dass die Inhalte der Ausbildungsordnung überwiegend im Betrieb vermittelt werden können und die Ausbildung praxisnah umgesetzt werden kann.

2. Die Voraussetzungen prüfen
Damit ein Unternehmen ausbilden darf, müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein. Neben geeigneten betrieblichen Rahmenbedingungen gehört dazu auch die Benennung eines fachlich und persönlich geeigneten Ausbilders. Nicht jeder Betrieb muss dabei alle Inhalte vollständig allein vermitteln. In vielen Fällen können Kooperationen mit Partnerbetrieben und Trägern sinnvolle Lösungen schaffen.

3. Beratung und Onboarding nutzen
Wer sich erstmals mit dem Thema Ausbildung beschäftigt, muss nicht bei null anfangen. Wir unterstützen interessierte Unternehmen bereits in der Planungsphase.
Einmal monatlich bietet die Ausbildungsberatung eine digitale Onboarding-Veranstaltung für Unternehmen an, die künftig ausbilden möchten. Interessierte Betriebe erhalten dort einen kompakten Überblick über die Voraussetzungen zur Ausbildung, die Anforderungen an Ausbildungsbetrieb und Ausbilder sowie die nächsten Schritte auf dem Weg zum eigenen Ausbildungsengagement.

4. Den Ausbildungsstart vorbereiten
Sind die Voraussetzungen erfüllt, geht es an die konkrete Planung. Dazu gehören unter anderem die Auswahl geeigneter Bewerberinnen und Bewerber, die Erstellung des Ausbildungsvertrages sowie die organisatorische Vorbereitung im Betrieb. Eine strukturierte Einarbeitung und klare Ansprechpartner schaffen von Beginn an gute Rahmenbedingungen für eine erfolgreiche Ausbildung.

5. Fachkräfte von morgen entwickeln
Mit dem ersten Ausbildungstag beginnt die eigentliche Aufgabe. Ausbildung bedeutet weit mehr als die Vermittlung von Fachwissen. Sie bedeutet, junge Menschen Schritt für Schritt an Verantwortung heranzuführen, berufliche Handlungskompetenz zu entwickeln und sie auf ihren späteren Berufsabschluss vorzubereiten.

Ausbildung lohnt sich

Ausbildungsbetriebe sichern sich frühzeitig qualifizierten Nachwuchs, geben Wissen und Erfahrung an die nächste Generation weiter und stärken gleichzeitig die Zukunftsfähigkeit ihres Unternehmens.
Die duale Berufsausbildung bietet Unternehmen die Möglichkeit, Fachkräfte gezielt nach den eigenen betrieblichen Anforderungen zu entwickeln. Gleichzeitig profitieren Auszubildende von einer praxisnahen Qualifizierung mit anerkanntem Berufsabschluss.
Weitere Informationen zu den Voraussetzungen für Ausbildungsbetriebe finden Interessierte auf der Internetseite der IHK zu Essen unter „Auf einen Blick“.

Eva Wilmsmann

Verfasst von:
Eva Wilmsmann

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